Deutsche Automobilhersteller haben die ganze Welt längst erobert. Sie stehen für Qualität, Stil und einen hohen Lebensstandard. BMW nimmt in dieser erlesenen Liste einen der Spitzenplätze ein. Diese Autos sind selbst für jene auf der Straße erkennbar, die sich kaum für Autos interessieren.
In unserem Beitrag erzählen wir die spannende Geschichte, die Produktion und den Erfolg des BMW-Werks in München. Mehr dazu auf munich1.one.
Eine lange Geschichte, die half, die Welt zu erobern
Diese Geschichte begann im Jahr 1913, als der Schweizer Ingenieur Karl Friedrich Rapp ein Unternehmen zur Herstellung von Flugzeugmotoren gründete. Die Firma wurde offiziell erst 1917 registriert.
Später musste das Unternehmen seine Spezialisierung ändern: Nach dem Ersten Weltkrieg und aufgrund des Versailler Vertrages war die Flugzeugproduktion in Deutschland verboten, sodass das Werk auf die Herstellung landwirtschaftlicher Maschinen und Zugbremsen umstellte.
Mit jedem Jahr wuchs BMW weiter und wurde immer größer.
Im Jahr 1923 stellte BMW das erste Motorrad vor, das sich als wahre Sensation erwies. Der deutsche Sportler Ernst Henne stellte 1928 auf einem Motorrad mit BMW-Motor den Weltrekord auf.
Dieser Erfolg war eine großartige Werbung, und die Popularität von BMW wuchs stetig.
Während des Zweiten Weltkriegs beschäftigte sich das Unternehmen auch mit der Entwicklung von Raketentechnik und Lenkwaffen. Diese Technologie wurde jedoch erst am Kriegsende genutzt und war den Alliierten erst im Frieden zugänglich.
Nach den Kriegshandlungen verlor BMW einen Teil seiner Vormachtstellung und brauchte Jahre, um wiederaufzubauen.
Das erste Nachkriegsprodukt in München war das Motorrad „R24“, das preiswerter war als seine Vorgängermodelle und sich bei den Deutschen großer Beliebtheit erfreute.

1951 verließ das erste Nachkriegsauto „501“ das Band, und „Isetta“ wurde das erste Serienfahrzeug.
BMW begann wieder Gewinne zu erwirtschaften.
Die 1970er Jahre waren geprägt durch die Eröffnung neuer Werke in Deutschland und die Gründung von Niederlassungen in Europa und den USA. Dennoch blieb das Werk in München das mächtigste und bekannteste.
BMW produzierte Motoren für die „Formel 1“ und erlangte weltweite Anerkennung.
Während das Unternehmen an seinen Traditionen festhielt, reagierte es auch auf moderne Bedürfnisse. 2013 stellte BMW das erste Elektroauto vor.
BMW-Hauptsitz
Der berühmte BMW-Turm ist ein Hochhaus in Form von vier Zylindern und wurde vom österreichischen Architekten Karl Schwanzer entworfen. Der Bau dauerte von 1968 bis 1972. Am 18. Mai 1973 fand die feierliche Eröffnung des 22-stöckigen Hauptquartiers statt.
Das Gebäude ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Münchens und in zahlreichen Filmen zu sehen, darunter der italienische Horrorfilm „Suspiria“.
Bis 1981 galt der Turm als das höchste Gebäude der Stadt, bevor der „HVB Tower“ ihn um einige Meter übertraf.
Interessierte Besucher können die BMW-Zentrale besichtigen, da hier Führungen angeboten werden.

Produktionsprozess
BMW verfügt über mehr als 30 Werke weltweit, mit den größten Standorten in München (Deutschland), Spartanburg (USA) und Dadong (China).
BMW besitzt zudem Forschungszentren in Deutschland, den USA, China, Japan, Israel und anderen Ländern.
Die Hauptabsatzmärkte sind laut Unternehmensstatistik China, die USA, Deutschland, Großbritannien, Italien, Frankreich und Südkorea.
2021 produzierte BMW 2,52 Millionen Autos, und diese Zahl stieg jährlich weiter an.
BMW steht für „Bayerische Motoren Werke“, was für deutsche Qualität steht. Seit Jahrzehnten hat BMW die Liebe und Anerkennung verdient.
